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RSO-Team, Realschule Obrigheim

 

Lehrer Joachim Pfisterer von der Realschule Obrigheim


Ich finde den Wettbewerb Formel 1 in der Schule super, weil er die Schüler in punkto Organisation, Präsentation und Konstruktion auf das Berufsleben vorbereitet. Der Wettbewerb fordert auch sehr viel Engagement von den Schülern ein.

Deutschland braucht dringend Ingenieur-Nachwuchs. Formel 1 in der Schule trägt dazu bei, Interesse für diesen Bereich zu wecken.

Der Wettbewerb macht großen Spaß und es ist sehr interessant und spannend die Entwicklung der Modelle Jahr für Jahr zu beobachten. Das Team hat sich zudem darauf gefreut, andere Teams kennen zu lernen und etwas mehr über den Arbeitsprozess zu erfahren.

Einige Schüler hatten schon Vorkenntnisse hinsichtlich der Organisation und Präsentation eines Projektes, weil ich an unsrer Schule jedes Schuljahr die Teilnahme an einem Roboter-Wettbewerb anbiete.

Die Schüler haben sehr selbstständig an dem Projekt gearbeitet.
Der Teamleiter hat sich Solid Edge autodidaktisch beigebracht. Ich selbst habe mich mit der Software, die mir nicht bekannt war, nicht beschäftigt, einmal aus Zeitgründen aber auch weil die Schüler den Rennwagen allein konstruieren sollten. Beim Sponsoring musste ich ihnen jedoch etwas unter die Arme greifen und habe dafür viel Zeit investiert.

Die Schüler wurden darüber hinaus auf Grund der Übereinstimmung mit dem Unterrichtsthema Motoren teilweise für die Projektarbeit vom regulären Technik-Unterricht freigestellt.

Unsre Schüler übten aber auch Kritik an Formel 1 in der Schule.
So wurde die CO2-Patrone Gegenstand von Diskussionen über umweltfreundlichere Lösungen.

Das Team

Der Wettbewerb wurde uns im Rahmen des Technik-Kurses vorgestellt. Bei diesem Kurs handelt es sich um ein Wahlpflichtfach neben Französisch und Hauswirtschaft.

Die Planung zur Durchführung des Projekts wurde vom Teamleiter initiiert.
Er hat eigenständig nach anderen Mitschülern für das Team gesucht, die Interesse an der Teilnahme hatten. Solid Edge war für ihn leicht erlernbar und gut zu bedienen. Allerdings hat es ca. eine Woche gedauert, bis das Rohmodell fertig war.
Die anderen Teammitglieder übernahmen das Design und waren für die Koordination der einzelnen Aufgaben verantwortlich.

Die Zeit vor dem Wettbewerb war sehr stressig, weil es Probleme mit der Organisation einer Fräsmöglichkeit für den Rennwagen gab.
Schließlich wurde man bei LPE fündig, die das Modell insgesamt drei Mal frästen.

Das Team wurde bei den Süddeutschen Meisterschaften Vize-Meister und erreichte bei den Deutschen Meisterschaften in Wolfsburg Platz acht.