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„Die Silberpfeile“, Stephen-Hawking-Schule Neckargemünd

 

von der Stephen-Hawking-Schule in Neckargemünd


Eine Besonderheit der staatlich anerkannten Privatschule ist es Behinderte und Nichtbehinderte in einen normalen Schulalltag zu integrieren.
Das pädagogische Konzept legt besonderen Wert auf Ganzheitlichkeit, individuelle Förderung, Integration und soziale Verantwortung.
Dementsprechend waren auch bei diesem Team einige Teilnehmer körperbehindert. Die Zusammenarbeit unterschied sich dadurch jedoch in keinster Weise von der Arbeit anderer Teams.
Formel 1 in der Schule wurde im Rahmen des Technikunterrichts durchgeführt. In der Regel wird in der Schule kein CAD unterrichtet. Außerdem wurde die gesamte Technik-Klasse zum Wettbewerb angemeldet, so dass die Schüler - darunter ein Mädchen - quasi „keine andere Wahl hatten“.

Solid Edge war für den Teamleiter ohne Einweisung nicht erlernbar.
Herr Lucius von der Fachhochschule Heidelberg unterstützte das Team bei der Einarbeitung in Solid Edge. Mit seiner Hilfe schafften es die Jungen, die Software für die Konstruktion ihres Rennwagens einzusetzen. Die Konstruktion an dem Rennwagen dauerte allerdings mehrere Wochen.
Dabei gab es tatkräftige Unterstützung vom Max Planck Institut für Astronomie in Heidelberg, wo die Rennwagen gefräst wurden. Am Ende kam es zu Problemen mit dem Lackieren.
Als Sponsoren fungierten zwei Firmen, die in der Schule häufig tätig sind sowie die Sparkasse Heidelberg.

Der Wettbewerb hat dem Team sehr viel Freude bereitet und die Jugendlichen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung ein gutes Stück voran gebracht.

Das Team wurde Dritter bei den Süddeutschen und Neunter bei den Deutschen Meisterschaften.